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Mitarbeiterstimmen richtig einsetzen

Employer Branding Karrierekommunikation
Kolleginnen und Kollegen im Gespräch im Büro

Mitarbeiterstimmen sind im Employer Branding beliebt — und oft austauschbar. Sätze wie „Hier wird Zusammenhalt gelebt“ helfen Bewerbenden nicht zu entscheiden, ob die Stelle zu ihrer Lebenssituation passt.

Konflikte und Routinen zeigen

Ein brauchbares Porträt nennt eine typische Herausforderung der letzten Monate: eine umgestellte Produktionslinie, eine neue Dokumentationspflicht in der Pflege, eine knappe Urlaubsplanung im Sommer. Es beschreibt, wer hilft, wenn es eng wird, und was die Person selbst entscheiden darf.

Lassen Sie die porträtierte Person den Text gegenlesen. Formulierungen, die sie abschwächt, waren wahrscheinlich zu glatt. Formulierungen, die sie verschärft, gehören oft genau so in die Karrierekommunikation.

Einbindung in Recruiting-Marketing

Nutzen Sie Auszüge in Stellenanzeigen, aber verlinken Sie auf das vollständige Porträt. So bleibt der Kontext erhalten. Vermeiden Sie, dieselbe Person in fünf Kanälen gleichzeitig zu zeigen, solange keine neuen Geschichten vorliegen — sonst wirkt die Stimme wie eine Kampagnenfigur.

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